Filmprojekt Klasse 9
November 2011 bis Februar 2012
Die Arbeitslehregruppe der Klasse 9 hat unter dem Oberthema: „Ausbildung, Beruf“ einen Film mit dem Titel "DUMM GELAUFEN!!" gedreht.
Als der Vorschlag zum Drehen eines Films gemacht wurde waren nicht alle Schülerinnen und Schüler sofort begeistert. Einige Schüler wollten nicht vor der Kamera sprechen, andere fanden das total langweilig. Doch diese Stimmung verflog ziemlich schnell.
Zu Beginn unseres Projekts besuchten wir den Offenen Kanal Fulda. Herr Strohmann führte uns durch die Räumlichkeiten, er zeigte uns das Studio und erklärte uns am Computer das Schnittprogramm. Zum Abschluss zeigte er uns noch einen Kurzfilm und erklärte uns worauf wir beim Drehen unseres eigenen Films besonders achten sollten.
In den nächsten Wochen lernten wir einige Theorie über die Berufsbilder an einem Filmset wie den Kameramann, den Stylisten und den Regisseur. Dann ging es endlich los. Wir schrieben unser eigenes Drehbuch unter Mithilfe unserer Lehrerin und Frau Obel unserem ArbeitsCoach.
Jan und Tobias übernahmen die Arbeit der Kameramänner, Dennis war für den Ton zuständig, einige Mädchen versorgten uns in den Pausen mit belegten Brötchen und Getränken und die Schauspieler gaben vor der Kamera ihr Bestes.
Hauptdrehort war das Büro von Frau Obel, das wir zu einem Jugendtreff umdekoriert hatten. Eine andere Szene drehten wir in der Lehrbauhalle Fulda und auch das Büro von Frau Nickel, der Handarbeitsraum und der Maschinenraum unserer Schule wurden von uns als Drehorte genutzt.
Ende Februar war es dann soweit. Die letzte Szene war im Kasten. Jetzt musste nur noch geschnitten werden und der Ton bearbeitet werden.
Entstanden ist ein toller Film, den wir auch bei dem Wettbewerb vom hessischen Rundfunk einsenden werden.
Möbelstücke Renovieren
Hauptstufe April 2012
Im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts der Klasse 9 wurden alte Stühle auf dem Sperrmüll eingesammelt und von den Schülerinnen und Schülern restauriert.
Der Arbeitslehreunterricht der Jahrgangsstufe 9 untergliedert sich in drei Projektgruppen. Die Projektgruppe Wohnen und Renovieren befasst sich im weitesten Sinne beispielhaft mit der Planung der ersten eigenen Wohnung, mit der Restaurieren von Möbelstücken und den Grundlagen des Renovierens wie beispielsweise Fliesen verlegen, Tapezieren, Maler- und Gartenarbeit.
Am Anfang der Aufgabe stand die Qual der Wahl, einzeln oder in Kleingruppen konnten sich die Schülerinnen und Schüler ihren Stuhl auswählen und dann neu herrichten. Hierbei war der erste Arbeitsschritt das auseinanderschrauben der Stühle und abbeziehen der Sitzflächen. Der zweite Arbeitsschritt war das Abschleifen der vorhandenen Farbe unter Einsatz von Ziehklingen und Schmiergelpapier unterschiedlicher Stärken. Danach folgten das Grundieren der Stühle mit weißer Farbe und das Lackieren in der jeweiligen Wunschfarbe und dem Wunschdesign. Zum Abschluss wurden die Stühle noch mit Steinen oder bunten Holzkugeln verziert und die Sitzflächen neu gepolstert und bezogen.
Entstanden sind wunderschöne Einzelstücke, die als Dekoration oder auch für den alltäglichen Gebrauch benutzt werden können.
Schnuppertag und Praktikumswoche in der Lehrbauhalle 2012
Schnuppertag in der Lehrbauhalle im Februar 2012
Praktikumswoche in der Lehrbauhalle im März 2012
Auch in diesem Jahr konnten interessierte Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 an einem Schnuppertag und an einer anschließenden Praktikumswoche in der Lehrbauhalle in Fulda teilnehmen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in die Bereiche Hoch- und Tiefbau, Maler und Zimmerer sowie Innenausbau einwählen. Am Schnuppertag bekamen sie einen ersten Eindruck von dem Berufsfeld indem sie einen ganzen Arbeitstag angeleitet von einem Meister und einigen Auszubildenden in ihrem gewählten Bereich arbeiteten.
Einige Schülerinnen und Schüler konnten sich mit den angebotenen Berufsfeldern gut identifizieren, sodass sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern von Förderschulen des Landkreises eine Woche Praktikum in der Lehrbauhalle absolvieren durften. Hier arbeiteten die Schülerinnen und Schüler komplette Arbeitstage von 8.30 Uhr bis 16 Uhr in den gewählten Berufsfeldern. Es wurden Regipstrennwände aufgestellt, Außenflächen gepflastert, Gartenhäuser gemauert und Mosaike hergestellt. Am Ende eines jeden Arbeitstags stand eine gemeinsame Reflexion.
Alle Schüler waren mit großer Motivation bei der Arbeit und bekamen zum Abschluss ein individuelles Zertifikat überreicht.
Praktikumswoche in der Lehrbauhalle
Praktikumswoche in der Lehrbauhalle 11.04. -15.04.2011
Dank der Initiative des Arbeitskreises OloV-Förderschulen , der Kreishandwerkerschaft und der Agentur für Arbeit Fulda konnte in diesem Jahr neben einem Schnuppertag auch eine ganze Praktikumswoche in der Lehrbauhalle angeboten werden. Zielgruppe waren die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7, denen der Schnuppertag im März 2011 in der Lehrbauhalle so gut gefallen hatte, dass sie gerne mehr über Berufe im Baugewerbe erfahren wollten. Und so traten 40 Jugendliche aus Förderschulen der Region (Brüder-Grimm-Schule, Christian-Andersen-Schule, Anne-Frank-Schule, Erich-Kästner-Schule und Albert-Schweitzer-Schule) am 11.04. gespannt ihr Praktikum an. Die Schüler und Schülerinnen hatten sich wie gewohnt in Kurse eingewählt: Hoch- und Tiefbau, Ausbau und Holz, Zimmerer, Maler. Diesmal wussten die Jugendlichen schon, dass ein „richtiger“ Arbeitstag auf sie zukam und hatten sich von Eltern und Bekannten Berufsbekleidung geliehen und ausreichend Frühstücksbrote eingepackt. Mit Feuereifer waren die Teams bei der Sache, als es z.B. in der Gruppe Hoch- und Tiefbau darum ging, ein Gartenhäuschen zu mauern oder einen Weg mit verschiedenen Mustern und Steinarten zu pflastern. So konnten die Azubis den Schülern und Schülerinnen viele Tricks und Kniffe weitergeben. Am Ende des Praktikums präsentierten die Jugendlichen stolz ihre Arbeiten. Für etliche Teilnehmer/innen stand fest, dass sie sich in diesem Berufsfeld weiter orientieren wollen. Mit einem gemeinsamen Grillen endete die gelungene Praktikumswoche.
Schnuppertag in der Lehrbauhalle
Schnuppertag in der Lehrbauhalle 04.03.2011
Mit einem Schnuppertag in der Lehrbauhalle erhielten die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich über die Vielseitigkeit der Berufe im Bau zu informieren. Dies geschah durch die Einwahl in drei Gruppen: Innenausbau, Hoch- und Tiefbau sowie Zimmerer.
In der Gruppe Innenausbau lernten die Schüler/innen z.B. das Messen und Zuschneiden von Fliesen sowie das passgenaue Einbringen von Löchern für Rohre oder Steckdosen mit der Papageienzange; später das Kleben und Verfugen der Fliesen. Wieder einmal bewährte sich die Anleitung durch Auszubildende – nur wenige Jahre älter als die Schüler/innen - die die Techniken und Fertigkeiten anschaulich weitergaben. Die Jugendlichen erlangten auch von der körperlichen Arbeitsbelastung einen realistischen Eindruck und waren „ganz schön geschafft“ als es um 15 Uhr in den Feierabend ging. Die Schüler/innen, die sich jetzt verstärkt für Bauberufe interessieren, haben die Möglichkeit im April „ihren“ Bauberuf noch intensiver in einer ganzen Praktikumswoche kennenzulernen und ihre Fähigkeiten zu vertiefen.
Praxistag bei Grümel
22.11.2010
Wie gewohnt, wurde auch in diesem Jahr ein Praxistag bei Grümel gemeinnützige Gesellschaft für Ausbildung, Beschäftigung und Qualifikation mbH für die Klassenstufe 7 angeboten. Am 22.11. konnten die Schüler/innen die Berufe Gärtner/in, Koch/Köchin und Maler und Lackierer/in einen ganzen Tag lang live erleben und auch selbst Hand anlegen. Bei den Gärtnern galt es, heimische Pflanzen richtig zu benennen sowie einen Gartenweg zu pflastern. Im Arbeitsbereich Küche wurden verschiedene Obstsorten fachgerecht gewaschen, geschält und für einen Obstsalat geschnitten. Die Schüler/innen lernten, einen Tisch festlich einzudecken und richteten eine Schinken- und Käseplatte her. Bei den Malern und Lackierern erklärten Auszubildende, grundlegende Techniken des Farbauftrags mit Schwamm, Pinsel, Rolle und Lappen. Besonders viel Spaß machte den Schüler/innen die kreative Arbeit mit den Schablonen, mit denen jede Stellwand eine persönliche Note bekam.















